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Presse / Artikel über
Trettacher Gebirgswasser
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Förderer des Allgäuer Sports
Kooperation von Alpenwasser
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Seit zehn Jahren ist das "Trettacher
Gebirgswasser" auf der
äußerst umfangreichen Produktpalette für
Getränke. Beim "Trettacher Gebirgswasser"
handelt es sich um ein Tafelwasser, Das
natriumarme Tafelwasser mit geringem
Kohlensäuregehalt und vollster Reinheit wird in
Zusammenarbeit mit der Hirschbrauerei
Sonthofen nur exclusiv für die Gastronomie
und Pensionen vertrieben, ist also im Handel
nicht erhältlich und daher auch kein
Massenprodukt. |
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Gemeinsamkeit macht stark Peter Müller,
Inhaber der Tafelwasserfirma "Trettacher
Gebirgswasser" hat mit dem Vorstand
Werner Sill von der "Allgäuer Alpenwasser
AG" einen gemeinsamen
Marketing-Kooperationsvertrag geschlossen.
Dieser sieht vor, dass jeder
der beiden Getränkehersteller die Produktlinie
des Vertragspartners in sein Vertriebsnetz
aufnimmt. Während "Alpenwasser", das in
Oberstaufen ansässig ist, sein Sortiment
vorwiegend über den Handel verkauft, ist "Trettacher"
ausschließlich auf die Belieferung der
Gastronomie spezialisiert. Mittlerweile ist das
Wasser mit seinem dekorativen Etikett auch ein
echter Hingucker in den Allgäuer Tophotels.
Dieser Vertrag ist ein gutes
Beispiel dafür, dass man gemeinsam stärker ist.
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Sport-Sponsoring
Die Fa. "Trettacher Tafelwasser" ist
auch im Sport-Sponsoring tätig. Dazu zählen
schon seit vielen Jahren die deutsche
Wildwasser-Nationalmannschaft, MB-Marathon
Oberstdorf, Skiweltcup 2006 Oberstdorf, Prosport
Allgäu und viele weitere Sport-Events im Allgäu.
BU: Peter Müller, der Firmeninhaber der
Tafelwasserfirma "Trettacher Gebirgswasser" kann
stolz auf sein Produkt sein.
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© Bild/Bildunterschrift Arno Pürschel 2007 |
Sonderbriefmarke zum
10-jährigen Jubiläum
Oberstdorf (apü) Die Oberstdorfer Marke "TRETTACHER
Gebirgswasser" feierte ihr 10-jähriges Bestehen
mit dem Sponsoring sportlicher und sozialer
Projekte. Als außergewöhnliche Besonderheit ließ
Firmenchef Peter Müller zu diesem Jubiläum von
der Österreichischen Staatsdruckerei in
limitierter Auflage eine international gültige
Sondermarke im Wert von 55 Cent zum Frankieren
von Briefen drucken Der Vertrieb des an seinen
typischen blauen Gourmet-Flaschen erkennbaren
Marken-Tafelwassers
erfolgt schon seit längerer Zeit in Kooperation
mit dem in Oberstaufen-Wiedmannsdorf ansässigen
Getränkeher-steller "Allgäuer Alpenwasser AG". In
deren jüngstem Geschäftsbericht heißt es
wörtlich: "Die Kooperation mit "Trettacher
Gebirgswasser" entwickelt sich überaus positiv".
Bild: Zum 10 Jähren Bestehen der Marke "Trettacher"
für sein Tafelwasser
ließ sich Firmenchef Peter Müller als
international gültiges Postwertzeichen von der
Österreichischen Staatsdruckerei eine eigene
Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent drucken
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Bild: Klaus Kurz, Vorstand
der "Allgäuer Alpenwasser AG" (links) und
Hotelier Peter Müller, Inhaber der
Tafelwasserfirma "Trettacher Gebirgswasser",
schlossen einen gemeinsamen
Marketing-Kooperationsvertrag. (Bild/Text Arno
Pürschel, 2005)
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Oberstdorf (apü) Vorstand Klaus Kurz von der
"Allgäuer Alpenwasser AG" und Peter Müller,
Inhaber der Firma "Trettacher Gebirgswasser" und
Hotelier im Oberstdorfer Ortsteil Gruben,
besiegelten auf dem Oberstdorfer Marktplatz eine
gemeinsame Marketing-Kooperation. Dies bedeutet,
dass künftig der in Oberstaufen-Wiedmannsdorf
ansässige Getränkehersteller "Allgäuer
Alpenwasser" auch die Produkte von "Trettacher"
mit vertreibt und die Firma "Trettacher" die
Produktlinie von "Alpenwasser" in ihr
Vertriebsnetz mit aufnimmt. Während
"Alpenwasser" sein Sortiment vorwiegend über den
Fach- und Einzelhandel verkauft, ist "Trettacher"
ausschließlich auf die Belieferung der
Gastronomie spezialisiert. Dass jetzt beide
Firmen die bisherigen Konkurrenzprodukte auf
zwei unterschiedlichen Abnehmersegmenten
gemeinsam vermarkten bedeutet nach
übereinstimmender Meinung von Kurz und Müller
eine wesentliche strategische Verbesserung der
Marktpositionen beider Firmen. "Dieser
Kooperationsvertrag zwischen zwei bekannten
Oberallgäuer Unternehmen ist ein weiteres gutes
Beispiel dafür, dass Gemeinsamkeit stärker
macht", unterstrichen Kurz und Müller durch
ihren symbolischen Händedruck am Oberstdorfer
Marktbrunnen, bei dem jeder strahlend das
Produkt seines bisherigen Konkurrenten
präsentierte. |
Wasser für Senegal
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(apü). Peter Müller, der bereits Wasser aus
eigener Quelle unter dem Namen "Trettacher
Gebirgswasser" als Tafelwasser vertreibt,
brachte jetzt als zweites Produkt sein "Stillacher
Tafelwasser" auf den Markt. Mit einem kleinen
Anteil des Verkaufserlöses will Müller mit jeder
Flasche die Aktion "Hilfe für Afrika - Wasser
für den Senegal" unterstützen. Einen Scheck über
die ersten auf diese Weise zusammengekommenen
800 Euro überreichte er jetzt im Beisein von
Pater Raphael Wade, Pfarrer in Mont Roland im
Senegal, an Heike Meßenzehl, die in dem
Hilfsverein aktiv tätig ist und an Franz Bickel,
den Vorsitzenden des Vereins "Hilfe für Afrika,
Wasser für den Senegal". Dieser unterstützt den
Brunnenbau in einem rund 70 Kilometer östlich
der Landeshautstadt Dakar gelegenen Dürregebiet.
Verschärft werde die Situation noch dadurch,
dass die wenigen Bäume entweder längst zu Opfern
der Trockenheit geworden sind, oder zu Brennholz
gemacht wurden", erklärte Pater Raphael die
Gründe für die ständig zunehmende Wassernot in
seiner afrikanischen Heimat. |
"Stillacher" ergänzt das "Trettacher
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Allgäuer Anzeigeblatt Donnerstag, 22 Juli 2004
Tafelwasser "aus Oberstdorfer Quell" hilft auch
in Afrika
Nach dem "Trettacher Gebirgswasser" bringt der
Oberstdorfer Hotelier Peter Müller mit dem "Stillacher"
nun ein zweites Produkt "gewissermaßen aus
eigener Quelle" auf den regionalen
Getränkemarkt. Das von Ihm neu kreierte
Tafelwasser hat weniger Kohlensäure als das
seitherige und wird in 0,75-Liter-Flaschen
abgefüllt. Mit dem "Stillacher" will Müller
zugleich den Verein "Hilfe für Afrika - Wasser
für Senegal" unterstützen. Eine Starthilfe über
800 Euro gab es gleich bei der Präsentation des
Neuen Produkts.
Beim "Trettacher Gebirgswasser" handelt es sich
um ein Tafelwasser direkt aus eigener Quelle im
Außenbereich von Gruben im Trettachtal. Das "Stillacher"
Tafelwasser stammt hingegen nicht aus dem
Stillachtal, sondern aus Lahnstein in
Rheinland-Pfalz. Es wird auch dort abgefüllt.
Den Namen Stillacher hat es verpasst bekommen,
weil es "stiller" ist als das "Trettacher", also
weniger Kohlensäure hat. Peter Müller arbeit bei
diesem Projekt aus eigener Schöpfung mit Albert
Wöhner von der Mineralwasser-Firma "Lahnsteiner"
zusammen. Während Wöhner das "Trettacher
Gebirgswasser" in seiner Region vertreibt, wird
umgekehrt im Allgäu das "Stillacher" angeboten.
Den örtlichen Vertrieb besorgt die Sonthofer
Hirschbrauerei.
Das "Trettacher Gebirgswasser" hat sechs Gramm
Kohlensäure pro Liter und wird ausschließlich in
der blauen 0,33-Liter-Flasche angeboten. Dem "Stillacher"hingegen
werden lediglich vier Gramm Kohlensäure pro
Liter zugesetzt. Zu haben ist es nur in der
Weißen 0,75- Liter-Flasche.
Mit dem "Stillacher" will Müller ein soziales
Engagement verbinden. Nach dem Motto "Wasser zu
Wasser" wird Müller den in Oberstdorf
angesiedelten Verein "Wasser für Senegal" mit
drei bis fünf Cent pro Flasche unterstützen. Den
Anfang machte der Hotelier mit einem
800-Euro-Scheck für den Vorsitzenden des
Vereins, Franz Bickel. Bei der Scheckübergabe
war Abbe´ Raphael Wade aus Senegal dabei. Er ist
derzeit Urlaubsvertreter von Pfarrer Peter
Guggenberger in der Katholischen Pfarrei St.
Johannes Baptist.
Wasser zu Wasser
Franz Bickel hat den Afrika-Unterstützungsverein
1992 gegründet. Seit dieser Zeit sind zahlreiche
Trinkwasserbrunnen in dem von der vordringenden
Wüste bedrohten westafrikanischen Land gebaut
worden. Der Verein setzt sich aber auch für
Schulprojekte ein und unterstützt den Bau von
Krankenstationen und eines Internats für
Schulkinder. Weil auf den Etiketten der
Tafelwässer "Trettacher" und "Stillacher" auf
das "Wasser für Senegal" hingewiesen wird, hofft
"Durststiller" Müller, dass künftig auch
Verbraucher aus der Mitte Deutschlands das
Humanitäre Anliegen unterm Nebelhorn unterstützt
werden. |
Endlich geschafft
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Allgäuer Anzeigeblatt 08.10.03
Alexander Hartmann aus Sonthofen und Bernd
Urlaub aus Oberstdorf stießen auf dem Gipfel der
Trettach in 2596 Metern Höhe mit einem
Trettacher-Mineralwasser auf den Aufstieg an. |
Quellwasser sprudelt
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OBERSTDORF (apü). Allgemeine Hotel und
Gaststättenzeitung (Bayern Nr.30/27.Juli 2002)
Der im Oberstdorfer Trettachtal ansässige
Hotelier Peter Müller vermarktet seit 1997 mit
zunehmendem Erfolg sein "Trettacher
Gebirgswasser". Das der eigen Quelle
entspringende Nass wird unter diesem geschützten
Markennamen als "mit Kohlensäure versetztes,
mildes und bekömmliches Tafelwasser" von der
Sonthofener "Hirsch Brauerei abgefüllt und
vertrieben. Damit hat der Hotelfachmann der
Gemeinde Oberstdorf vorgemacht wie so etwas
funktioniert. Seit einem Jahr tritt diese
nämlich bei der Abfüllung des "Oberstdorfer
Mineralwasser" auf der Stelle.
Das einer nur wenige Kilometer entfernt
ebenfalls im Trettachtal gelegenen
gemeindeeigenen Quelle entspringende Wasser
solle planmäßig im Vorjahr als "Oberstdorfer
Mineralwasser" verkauft werden. Aber der mit dem
Bau einer Abfüllanlage beauftragte Unternehmer
geriet geschäftlich in Turbulenzen und die
ohnehin von ihrer Finanznot gebeutelte Gemeinde
konnte nicht einspringen. Nach eigenen Angaben
Peter Müllers floriert der Absatz seines "Trettacher
Gebirgswassers" umso besser. |
DIE GUTE TAT
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AZ
Dienstag, 18. Dezember 2001, IM-Nummer 291
"Trettacher Gebirgswasser" sprudelt für Allgäuer
Sportler
Einen Scheck über 1000 Mark durfte Landrat
Gebhard - Kaiser entgegennehmen. Die
Hirschbrauerei Sonthofen mit Vertriebsleiter
Peter Möller (links) und Geschäftsführer
Hans-Hermann Höß (rechts) stellte die Summe zur
Verfügung, um damit die Fördervereinigung "Pro
Sport Allgäu" zu unterstützen. "Trettacher
Gebirgswasser" aus Oberstdorf sprudelte bei
einer vier Monate dauernden Aktion für die
Sportler der Region. Fünf Pfennig pro verkaufter
Flasche Tafelwasser flössen in den Spendentopf.
Die Brauerei plant, in naher Zukunft eine
ähnliche Aktion mit ihrem anderen Produkt
"Holzar Bier" zu starten, wiederum zu Gunsten
der Allgäuer Sportler. Haben diese dann erst
einmal großen Erfolg, wird auch der "Name des
Allgäus werbend hinausgetragen, erkannten die
Beteiligten einen doppelten
Werbe-Effekt. em/Foto: Charly Höpfl |
Sportliches Wasser
Hirschbräu unterstützt Prosport Allgäu
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Der
Sonthofer "Hirschbräu" unterstützt in den
kommenden heißen Monaten den Verein Prosport
Allgäu mit einem "Wasser-Fünferl". Von jeder
verkauften Flasche "Trettacher Gebirgswasser",
das die Privatbraurei Höss vorwiegend an
Allgäuer Gastronomiebetrieben absetzt, gehen
fünf Pfennige an
den Verein, der talentierten Nachwuchssportlern
"auf die Sprünge helfen" will. Prosport Allgäu
hat im Vorjahr rund 170 000 Mark an
Fördermitteln ausgeschüttet und Sportlern der
Region geholfen, Schule, Ausbildung und Beruf
mit dem sportlichen Training unter einen Hut zu
bringen. Die Idee, vom Trettacher Tafelwasser
einen Teil als Spende abzuzweigen, zeigte sich
Prosport-Päsident Gebhard Kaiser begeistert.
"Nur wenn wir viele Mitglieder, Sponsoren und
Spendenwillige haben, können wir die Sportler
der Region nachhaltig fördern." Unser Foto zeigt
(von links) Hirschbräu-Chef Hans-Hermann Höß,
Prosport-Präsident Gebhard Kaiser und Peter
Müller, den "Entdecker" des Trettacher
Gebirgswassers, der auch die deutsche
Nationalmannschaft der Wildwasser-Fahrer
unterstützt. |
Oberstdorfer stellt Trinkverhalten auf den Kopf
Hotelier Peter Müller tüfftelt an Spaß-Flasche
mit Bodenöffnung - Erfindung bereits patentiert
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AZ
OA lokal Samstag 18.März 2000 Im - Nr.65
Peter Müller aus Oberstdorf will das
Trinkverhalten der Allgäuer buchstäblich auf den
Kopf stellen. Dafür hat der Gastronom, der in
Gruben das l. Biker-Hotel betreibt, sich eine
Flasche ertüftelt, die man entgegen vertrauter
Gewohnheit von unten öffnet Für die pfiffige
Idee, die vor allem Veranstaltungen für junge
Leute aufpeppen soll hat der findige Wirt
inzwischen ein Patent.
"Wer sich ein bisschen besser verkaufen will als
die Konkurrenz, muss bereit sein für Neues",
erklärt Peter Müller seine Beweggründe. Einfach
nur ein gutes Bier in Flaschen abzufüllen,
reiche heute fast nicht mehr. Qualitätsmäßig
gebe es kaum einen Unterschied Locken ließe sich
die Kundschaft aber durchaus von einer fetzigen
Optik. Diese Erfahrung hat er bereits vor drei
Jahren auf dem Haben-
Konto verbuchen können, als er mit seinem "Trettacher
Gebirgswasser" auf den Markt ging. Tafel-,
Mineral- und Heilwasser gebe es derweil so
viele, dass für den Verbraucher ein wesentlicher
Unterschied kaum mehr zu erkennen sei.
Auf den Fun-Bereich und die Jugend setzt Müller
nun mit seinen, noch namenlosen "Hals-über-Kopf'-Flaschen.
In-" Snowboard- Veranstaltungen, Winterfest,
"Dance on Snow", aber auch die sportlichen
Großereignisse wie Vierschanzentournee oder
Weltcup und natürlich in Discos oder im Fasching
sieht er das passende Umwelt für seine Idee ,Auf
den ersten Blick sieht die Flasche völlig normal
aus, doch wer sie dann auch auf üblichem Weg an
den Hals geht, guckt leider recht
dumm", erläutert Müller schmunzelnd. Nur vom
Boden aus, in dem ein versteckter
Schraubverschluß sich befindet, sei das pfiffige
Ding zu leeren.
Derzeit steckt der Mächlar aus dem Trettachtal,
dem die besten Ideen nach eigenen Angaben auf
seinen Bike- oder Klettertouren in der Bergwelt
kommen, in Verhandlungen mit einem
Verpackungshersteller. Der soll seiner Flasche,
die derzeit noch als Prototyp besteht, den
letzten Schliff geben. Und für die Abfüllung hat
er in seinem Freund Hans-Hermann Höß von der
Sonthofener Hirschbrauerei schon einen
experimentierfreudigen Partner. Jetzt überlegen
die beiden nur noch welch wundersames Elixier in
die verblüffenden Flaschen kommt. |
Im Allgäu scheint der Wasser-Vermarktungskampf
ausgebrochen zu sein:
Die Sonthofer Hirschbrauerei füllt jetzt
Quellwasser aus dem Trettachtal exclusiv als
Tafelwasser ab.
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Doch der Schein trügt. Brauerei-Geschäftsführer
Hans-Herman Höß erklärt: ,Wir wollen keine
Konkurrenz zur geplanten Mineralwasser-Abfüllung
in Oberstdorf sein. Wir bieten das Tafelwasser
in Oberstdorf als Ergänzung an, um bei den
Gastronomen besser Fuß zu fassen." In eigens
angefertigten, royalblauen „Gastroflaschen" mit
einem Inhalt von 0,33 Litern wird das neue
Produkt exklusiv im Oberallgäu den Gastronomen
angeboten. Entstanden ist die Idee beim Hotelier
und Eigentümer der Quelle, Peter Müller, vom
Bike-Hotel Gruben, schon vor einigen Jahren:
„Die hoteleigene Quelle ist bei unseren Gästen
seit Jahren als bestes Wasser begehrt."
Wassergüte-Kontrollen hätten seit Jahrzehnten
die optimale Tafelwasser-Qualität der Quelle
bescheinigt, weshalb Müller die Kriterien für
eine Vermarktung abklopfte. „Mit der
Hirschbrauerei haben wir als südlichste und
nächstgelegene größere Brauerei den idealen
Partner gefunden".
In der einjährigen „Aufbauphase" wurden in enger
Zusammenarbeit mit dem Landratsamt,
Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt die
rechtlichen Grundlagen für eine Abfüllung
geschaffen. Der Augsburger Firmenberater Hermann
Scheufele übernahm als Wasser-Fachmann die
Behörden- beratung für die Hirschbrauerei und
machte keinen Hehl daraus, dass in Oberstdorf
mit sinnvoller Planung schon lange Heilwasser
gezapft werden könnte Scheufele beurteilt das
äußerst natrium- und kochsalzarme Tafelwasser
als „ursprünglich rein", da das Quellgebiet im
Landschaftsschutzgebiet liegt und weder durch
eine landwirtschaftliche Nutzung noch eine
geschlossene Siedlung verunreinigt werden kann.
Diplom-Geologin Bettina Fischer spricht von
einem „interessanten Ort", an dem die Quelle
entspringt: „An der tektonischen Grenze zwischen
Flysch und Kalkalpin, sozusagen zwischen
Ur-Europa und Ur-Afrika, am Fuß einer
pleistozänen Terrasse. Das Wasser legt vom
Niederschlag bis zur Quelle den langen Weg durch
die zahllosen Klüfte des Hauptdolomits zurück
und reichert sich dabei mit den wertvollen
Mineralien an. Aus der (noch) südlichsten
Abfüllstelle Deutschlands werden alle zwei
Wochen 4000 Liter im Puffertank zur Abfüllung
nach Sonthofen transportiert. Und dies
ökologisch sinnvoll, im Rahmen der turnusmäßigen
Getränkelieferung zum Hotel. |
Gebirgswasser als Renner
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"Bike-Hotel":
Erfrischendes aus der eigenen Quelle
(Gastgewerbe - 7.März 1998)
In eleganten kobaltblauen Flaschen präsentiert
sich das aus einer klaren Gebirgsquelle im
Oberstdorfer Ortsteil Gruben geförderte
natriumarme Tafelwasser als neue gastronomische
Spezialität. Der erfrischende und mit ein wenig
Kohlensäure versetzte Durstlöscher stammt aus
großen Tiefen im Dolomitgestein am Fuße von
Hahnenköpfle und Höfats, ist ungewöhnlich rein
und frei von Schadstoffen, schwach sulfatisch
mineralisiert und daher besonders wohl
schmeckend. Die Quelle befindet sich auf eigenem
Grund der Familie Peter Müller, die auch das "Bike
Hotel" in Gruben führt, und wird bereits seit
Generationen zur Trinkwasserversorgung genutzt.
Im Rahmen steigender Nachfrage nach
alkoholfreien und gesunden Erfrischungsgetränken
wurde sie unter Beachtung aller gesetzlichen
Vorschriften zur Tafelwasser-Gewinnung neu
erschlossen und gefasst. Wie Hotelier Müller aus
eigener sportlicher Erfahrung weiß, eignet sich
das Oberstdorfer "Trettacher Gebirgswasser"
neben seinem Genuss als Tafelgetränk auch ideal
zur gesunden Flüssigkeitszufuhr bei Wanderungen,
Berg-, Rad- und Mountainbike-Touren. Bei jeder
regelmäßigen Lieferung ihrer Brauerei-Produkte
und alkoholfreien Getränke, darunter auch das
neue Tafelwasser in das Oberstdorfer Trettachtal,
wird gleichzeitig auf dem Rückweg ein mit 4.000
Litern des "Trettacher Gebirgswassers" befüllter
Container zum Abzug auf Flaschen in der
firmeneigenen Abfüllanlage mitgenommen. Dadurch
werden Kosten eingespart und umweltbelastende
zusätzliche Transportfahrten vermieden, wie
Ouellenbesitzer Peter Müller und Joseph Höss,
der Chef des Abfüllbetriebes, übereinstimmend
betonten. apü |
Quelle auf dem eigenen Grundstück inspiriert
Oberstdorfer Gastronom läßt Ideen sprudeln
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Traum vom Einstieg in Getränkebranche / Gemeinde
und Löwenbräu als Konkurrenz
BAYERN Süddeutsche Zeitung 31. Mai/1. Juni 1997
Von Stefan Lieser
Oberstdorf - Peter Müller, Gastronom und
Hotelier im Trettachtal, hat einen Sinn für
Marktlücken: Der 34jährige Oberstdorfer hatte
schon mit seiner Idee vom " l. Bike-Hotel im
Allgäu" für Aufsehen gesorgt. Jetzt ist Müller
auf dem Sprung, in die Getränkebranche
einzusteigen: Zum einen sprudelt auf seinem
Grund eine Quelle, und zum anderen wurde die
Gewässerqualität der Trettach, Stillach und
Breitach, die aus den Bergen rund um Oberstdorf
kommen, "schon immer gelobt".
"Eigentlich ist es erstaunlich, dass noch keiner
auf diese Idee gekommen ist", sagt Müller. Für
ihn jedenfalls lag es nahe, das gute Nass einmal
genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch, um allen
Sei-
ten gerecht zu werden, er war - wenn es sich aus
seinem Mund vielleicht auch so anhören mag - vor
einem Vierteljahr nicht der einzige, der den
wahren Wert des heimischen Wassers erkannte.
Auch
die Marktgemeinde plant ein "Oberstdorfer
Wasser", und Müller schien zunächst ins
Hintertreffen zu geraten.
Doch die Verwaltungsmühlen mahlen langsam. Zwar
ließ sich Bürgermeister Eduard Geyer von einem
Werbefachmann gleich ein Etikett für das
geplante Produkt entwerfen, zwar will die
Münchner Löwenbräu AG im Oberallgäu eine neue
Abfüllanlage bauen, doch der
Vermarktungs-Fahrplan geriet ins Stocken, als
der Gemeinderat die Errichtung des Großprojektes
im Landschaftsschutz-
gebiet untersagte. Durch eine Änderung des
Flachennutzungsplanes konnte immerhin ein
Alternativstandort für das Löwenbräu-Projekt
gefunden werden.
Doch eine Reihe von logistischen Problemen sind
nach wie vor ungelöst - man denke nur an die
voraussichtlich horrenden Kosten für den dann
vorgeschriebenen Leitungsbau von den
Gemeindequel-
len am Christlessee.
Da witterte Müller erneut seine Chance, doch
noch ins Wassergeschäft einsteigen zu können. Er
nahm das Wettrennen um das erste Oberstdorfer
Wasser auf. Beim Bier besprach er mit einem
befreundeten Brauer in der nahegelegenen
Kreisstadt Sonthofen das Projekt "Trettachtaler
Bergquellwasser". Der zeigte sich sofort von der
Idee angetan, seine Abfüllanlage auch für die
Vermarktung des heimischen Quellwassers zu
nutzen. "Was für ihn spricht, ist zudem der
Gedanke
der Ökologie", sagt Müller, denn: "Wenn der mir
das Bier ohnehin zum Hotel bringt, dann nimmt er
eben auf dem Rückweg das in den angehängten
Tankwagen gepumpte Wasser mit." Flugs ließ
daraufhin der Brauer die entnommenen
Wasserproben in einem Fachlabor nach allen
Regeln der Wissenschaft untersuchen. Wie sich
auf der Halbliterflasche nachlesen lässt,
handelt es sich in diesem Fall um ein leicht
mineralisches, also sogar im Trend liegendes,
stilles Wasser. "Die Werte sind so gut, daß ich
es Bergquellwasser nennen kann", erklärt Müller.
Ob das Wasser sogar die Bedingungen für die
Qualitätsstufe "Heilwasser" erfüllt, wird
derzeit geprüft.
Vorläufig hat der Hotelier genug damit zu tun,
den Vertrieb zu organisieren. Er muss die
wichtigsten Absatzmärkte besetzen, bevor es
andere tun. Oberstdorfs größte Bergbahnen, die
Nebelhorn- und
die Fellhombahn, haben ihr Interesse bekundet.
Befreundete Kneipiers und Gastronomen rissen
Müller die ersten abgefüllten Probeflaschen
förmlich aus der Hand. Müllers Einstieg in die
Getränke-
branche scheint damit so gut wie gelungen - Wenn
jetzt nicht in letzter Minute ein kleiner
"Oberstdorfer Wasserkrieg" ausbricht: Löwenbräu
ist nach wie vor an dem Allgäuer Projekt
interessiert, und der Oberstdorfer Bürgermeister
will vorsorglich alle nur denkbaren
Namenskombinationen patentrechtlich schützen
lassen - das "Trettachtaler Mineralwasser" hat
er zum Beispiel schon registrieren lassen. Der
sich anbahnende Streit um den rechten Namen
könnte allerdings enden wie das Märchen vom
Hasen und vom Igel. Vielleicht wäre Hotelier
Müller nämlich derjenige, der sagt: "Ich bin
schon da." |
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Beim Genuss dieses Gebirgs-
wassers laben Sie sich am
Busen der Natur, denn es ent-
springt dort, wo die Welt noch
in Ordnung ist.
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