Presse Artikel Zeitung Trettacher Gebirgswasser Oberstdorf

10 Jahre    1997-2007
 
 

Trettacher
Gebirgswasser
 

 
 


Presse / Artikel über

Trettacher Gebirgswasser

 

Förderer des Allgäuer Sports

Kooperation von Alpenwasser und Trettacher

Seit zehn Jahren ist das "Trettacher Gebirgswasser" auf der äußerst umfangreichen Produktpalette für Getränke. Beim "Trettacher Gebirgswasser" handelt es sich um ein Tafelwasser, Das natriumarme Tafelwasser mit geringem Kohlensäuregehalt und vollster Reinheit wird in Zusammenarbeit mit der Hirschbrauerei Sonthofen nur exclusiv für die Gastronomie und Pensionen vertrieben, ist also im Handel nicht erhältlich und daher auch kein Massenprodukt.

   
Gemeinsamkeit macht stark

Peter Müller, Inhaber der Tafelwasserfirma "Trettacher Gebirgswasser" hat mit dem Vorstand Werner Sill von der "Allgäuer Alpenwasser AG" einen gemeinsamen Marketing-Kooperationsvertrag geschlossen.
Dieser sieht vor, dass jeder der beiden Getränkehersteller die Produktlinie des Vertragspartners in sein Vertriebsnetz aufnimmt. Während "Alpenwasser", das in Oberstaufen ansässig ist, sein Sortiment vorwiegend über den Handel verkauft, ist "Trettacher" ausschließlich auf die Belieferung der Gastronomie spezialisiert. Mittlerweile ist das Wasser mit seinem dekorativen Etikett auch ein echter Hingucker in den Allgäuer Tophotels.
Dieser Vertrag ist ein gutes Beispiel dafür, dass man gemeinsam stärker ist.

   

Sport-Sponsoring

Die Fa. "Trettacher Tafelwasser" ist auch im Sport-Sponsoring tätig. Dazu zählen schon seit vielen Jahren die deutsche Wildwasser-Nationalmannschaft, MB-Marathon Oberstdorf, Skiweltcup 2006 Oberstdorf, Prosport Allgäu und viele weitere Sport-Events im Allgäu.

BU: Peter Müller, der Firmeninhaber der Tafelwasserfirma "Trettacher Gebirgswasser" kann stolz auf sein Produkt sein.

   

© Bild/Bildunterschrift Arno Pürschel 2007
 

Sonderbriefmarke zum 10-jährigen Jubiläum

Oberstdorf (apü) Die Oberstdorfer Marke "TRETTACHER Gebirgswasser" feierte ihr 10-jähriges Bestehen mit dem Sponsoring sportlicher und sozialer Projekte. Als außergewöhnliche Besonderheit ließ Firmenchef Peter Müller zu diesem Jubiläum von der Österreichischen Staatsdruckerei in limitierter Auflage eine international gültige Sondermarke im Wert von 55 Cent zum Frankieren von Briefen drucken Der Vertrieb des an seinen typischen blauen Gourmet-Flaschen erkennbaren Marken-Tafelwassers erfolgt schon seit längerer Zeit in Kooperation mit dem in Oberstaufen-Wiedmannsdorf ansässigen Getränkeher-steller "Allgäuer Alpenwasser AG". In deren jüngstem Geschäftsbericht heißt es wörtlich: "Die Kooperation mit "Trettacher Gebirgswasser" entwickelt sich überaus positiv".

Bild: Zum 10 Jähren Bestehen der Marke "Trettacher" für sein Tafelwasser ließ sich Firmenchef Peter Müller als international gültiges Postwertzeichen von der Österreichischen Staatsdruckerei eine eigene Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent drucken

 

 


Bild: Klaus Kurz, Vorstand der "Allgäuer Alpenwasser AG" (links) und Hotelier Peter Müller, Inhaber der Tafelwasserfirma "Trettacher Gebirgswasser", schlossen einen gemeinsamen Marketing-Kooperationsvertrag. (Bild/Text Arno Pürschel, 2005)

   

Oberstdorf (apü) Vorstand Klaus Kurz von der "Allgäuer Alpenwasser AG" und Peter Müller, Inhaber der Firma "Trettacher Gebirgswasser" und Hotelier im Oberstdorfer Ortsteil Gruben, besiegelten auf dem Oberstdorfer Marktplatz eine gemeinsame Marketing-Kooperation. Dies bedeutet, dass künftig der in Oberstaufen-Wiedmannsdorf ansässige Getränkehersteller "Allgäuer Alpenwasser" auch die Produkte von "Trettacher" mit vertreibt und die Firma "Trettacher" die Produktlinie von "Alpenwasser" in ihr Vertriebsnetz mit aufnimmt. Während "Alpenwasser" sein Sortiment vorwiegend über den Fach- und Einzelhandel verkauft, ist "Trettacher" ausschließlich auf die Belieferung der Gastronomie spezialisiert. Dass jetzt beide Firmen die bisherigen Konkurrenzprodukte auf zwei unterschiedlichen Abnehmersegmenten gemeinsam vermarkten bedeutet nach übereinstimmender Meinung von Kurz und Müller eine wesentliche strategische Verbesserung der Marktpositionen beider Firmen. "Dieser Kooperationsvertrag zwischen zwei bekannten Oberallgäuer Unternehmen ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass Gemeinsamkeit stärker macht", unterstrichen Kurz und Müller durch ihren symbolischen Händedruck am Oberstdorfer Marktbrunnen, bei dem jeder strahlend das Produkt seines bisherigen Konkurrenten präsentierte.


Wasser für Senegal
 

(apü). Peter Müller, der bereits Wasser aus eigener Quelle unter dem Namen "Trettacher Gebirgswasser" als Tafelwasser vertreibt, brachte jetzt als zweites Produkt sein "Stillacher Tafelwasser" auf den Markt. Mit einem kleinen Anteil des Verkaufserlöses will Müller mit jeder Flasche die Aktion "Hilfe für Afrika - Wasser für den Senegal" unterstützen. Einen Scheck über die ersten auf diese Weise zusammengekommenen 800 Euro überreichte er jetzt im Beisein von Pater Raphael Wade, Pfarrer in Mont Roland im Senegal, an Heike Meßenzehl, die in dem Hilfsverein aktiv tätig ist und an Franz Bickel, den Vorsitzenden des Vereins "Hilfe für Afrika, Wasser für den Senegal". Dieser unterstützt den Brunnenbau in einem rund 70 Kilometer östlich der Landeshautstadt Dakar gelegenen Dürregebiet. Verschärft werde die Situation noch dadurch, dass die wenigen Bäume entweder längst zu Opfern der Trockenheit geworden sind, oder zu Brennholz gemacht wurden", erklärte Pater Raphael die Gründe für die ständig zunehmende Wassernot in seiner afrikanischen Heimat.


"Stillacher" ergänzt das "Trettacher
 

Allgäuer Anzeigeblatt Donnerstag, 22 Juli 2004


Tafelwasser "aus Oberstdorfer Quell" hilft auch in Afrika
Nach dem "Trettacher Gebirgswasser" bringt der Oberstdorfer Hotelier Peter Müller mit dem "Stillacher" nun ein zweites Produkt "gewissermaßen aus eigener Quelle" auf den regionalen Getränkemarkt. Das von Ihm neu kreierte Tafelwasser hat weniger Kohlensäure als das seitherige und wird in 0,75-Liter-Flaschen abgefüllt. Mit dem "Stillacher" will Müller zugleich den Verein "Hilfe für Afrika - Wasser für Senegal" unterstützen. Eine Starthilfe über 800 Euro gab es gleich bei der Präsentation des Neuen Produkts.

Beim "Trettacher Gebirgswasser" handelt es sich um ein Tafelwasser direkt aus eigener Quelle im Außenbereich von Gruben im Trettachtal. Das "Stillacher" Tafelwasser stammt hingegen nicht aus dem Stillachtal, sondern aus Lahnstein in Rheinland-Pfalz. Es wird auch dort abgefüllt. Den Namen Stillacher hat es verpasst bekommen, weil es "stiller" ist als das "Trettacher", also weniger Kohlensäure hat. Peter Müller arbeit bei diesem Projekt aus eigener Schöpfung mit Albert Wöhner von der Mineralwasser-Firma "Lahnsteiner" zusammen. Während Wöhner das "Trettacher Gebirgswasser" in seiner Region vertreibt, wird umgekehrt im Allgäu das "Stillacher" angeboten. Den örtlichen Vertrieb besorgt die Sonthofer Hirschbrauerei.
Das "Trettacher Gebirgswasser" hat sechs Gramm Kohlensäure pro Liter und wird ausschließlich in der blauen 0,33-Liter-Flasche angeboten. Dem "Stillacher"hingegen werden lediglich vier Gramm Kohlensäure pro Liter zugesetzt. Zu haben ist es nur in der Weißen 0,75- Liter-Flasche.

Mit dem "Stillacher" will Müller ein soziales Engagement verbinden. Nach dem Motto "Wasser zu Wasser" wird Müller den in Oberstdorf angesiedelten Verein "Wasser für Senegal" mit drei bis fünf Cent pro Flasche unterstützen. Den Anfang machte der Hotelier mit einem 800-Euro-Scheck für den Vorsitzenden des Vereins, Franz Bickel. Bei der Scheckübergabe war Abbe´ Raphael Wade aus Senegal dabei. Er ist derzeit Urlaubsvertreter von Pfarrer Peter Guggenberger in der Katholischen Pfarrei St. Johannes Baptist.

Wasser zu Wasser

Franz Bickel hat den Afrika-Unterstützungsverein 1992 gegründet. Seit dieser Zeit sind zahlreiche Trinkwasserbrunnen in dem von der vordringenden Wüste bedrohten westafrikanischen Land gebaut worden. Der Verein setzt sich aber auch für Schulprojekte ein und unterstützt den Bau von Krankenstationen und eines Internats für Schulkinder. Weil auf den Etiketten der Tafelwässer "Trettacher" und "Stillacher" auf das "Wasser für Senegal" hingewiesen wird, hofft "Durststiller" Müller, dass künftig auch Verbraucher aus der Mitte Deutschlands das Humanitäre Anliegen unterm Nebelhorn unterstützt werden.


Endlich geschafft
 

Allgäuer Anzeigeblatt 08.10.03

Alexander Hartmann aus Sonthofen und Bernd Urlaub aus Oberstdorf stießen auf dem Gipfel der Trettach in 2596 Metern Höhe mit einem Trettacher-Mineralwasser auf den Aufstieg an.


Quellwasser sprudelt
 

OBERSTDORF (apü). Allgemeine Hotel und Gaststättenzeitung (Bayern Nr.30/27.Juli 2002)

Der im Oberstdorfer Trettachtal ansässige Hotelier Peter Müller vermarktet seit 1997 mit zunehmendem Erfolg sein "Trettacher Gebirgswasser". Das der eigen Quelle entspringende Nass wird unter diesem geschützten Markennamen als "mit Kohlensäure versetztes, mildes und bekömmliches Tafelwasser" von der Sonthofener "Hirsch Brauerei abgefüllt und vertrieben. Damit hat der Hotelfachmann der Gemeinde Oberstdorf vorgemacht wie so etwas funktioniert. Seit einem Jahr tritt diese nämlich bei der Abfüllung des "Oberstdorfer Mineralwasser" auf der Stelle.
Das einer nur wenige Kilometer entfernt ebenfalls im Trettachtal gelegenen gemeindeeigenen Quelle entspringende Wasser solle planmäßig im Vorjahr als "Oberstdorfer Mineralwasser" verkauft werden. Aber der mit dem Bau einer Abfüllanlage beauftragte Unternehmer geriet geschäftlich in Turbulenzen und die ohnehin von ihrer Finanznot gebeutelte Gemeinde konnte nicht einspringen. Nach eigenen Angaben Peter Müllers floriert der Absatz seines "Trettacher Gebirgswassers" umso besser.


DIE GUTE TAT
 

AZ Dienstag, 18. Dezember 2001, IM-Nummer 291

"Trettacher Gebirgswasser" sprudelt für Allgäuer Sportler
Einen Scheck über 1000 Mark durfte Landrat Gebhard - Kaiser entgegennehmen. Die Hirschbrauerei Sonthofen mit Vertriebsleiter Peter Möller (links) und Geschäftsführer Hans-Hermann Höß (rechts) stellte die Summe zur Verfügung, um damit die Fördervereinigung "Pro Sport Allgäu" zu unterstützen. "Trettacher Gebirgswasser" aus Oberstdorf sprudelte bei einer vier Monate dauernden Aktion für die Sportler der Region. Fünf Pfennig pro verkaufter Flasche Tafelwasser flössen in den Spendentopf. Die Brauerei plant, in naher Zukunft eine ähnliche Aktion mit ihrem anderen Produkt "Holzar Bier" zu starten, wiederum zu Gunsten der Allgäuer Sportler. Haben diese dann erst einmal großen Erfolg, wird auch der "Name des Allgäus werbend hinausgetragen, erkannten die Beteiligten einen doppelten
Werbe-Effekt. em/Foto: Charly Höpfl


Sportliches Wasser
Hirschbräu unterstützt Prosport Allgäu
 

Der Sonthofer "Hirschbräu" unterstützt in den kommenden heißen Monaten den Verein Prosport Allgäu mit einem "Wasser-Fünferl". Von jeder verkauften Flasche "Trettacher Gebirgswasser", das die Privatbraurei Höss vorwiegend an Allgäuer Gastronomiebetrieben absetzt, gehen fünf Pfennige an den Verein, der talentierten Nachwuchssportlern "auf die Sprünge helfen" will. Prosport Allgäu hat im Vorjahr rund 170 000 Mark an Fördermitteln ausgeschüttet und Sportlern der Region geholfen, Schule, Ausbildung und Beruf mit dem sportlichen Training unter einen Hut zu bringen. Die Idee, vom Trettacher Tafelwasser einen Teil als Spende abzuzweigen, zeigte sich Prosport-Päsident Gebhard Kaiser begeistert.
"Nur wenn wir viele Mitglieder, Sponsoren und Spendenwillige haben, können wir die Sportler der Region nachhaltig fördern." Unser Foto zeigt (von links) Hirschbräu-Chef Hans-Hermann Höß, Prosport-Präsident Gebhard Kaiser und Peter Müller, den "Entdecker" des Trettacher Gebirgswassers, der auch die deutsche Nationalmannschaft der Wildwasser-Fahrer unterstützt.


Oberstdorfer stellt Trinkverhalten auf den Kopf
Hotelier Peter Müller tüfftelt an Spaß-Flasche mit Bodenöffnung - Erfindung bereits patentiert
 

AZ OA lokal Samstag 18.März 2000 Im - Nr.65

Peter Müller aus Oberstdorf will das Trinkverhalten der Allgäuer buchstäblich auf den Kopf stellen. Dafür hat der Gastronom, der in Gruben das l. Biker-Hotel betreibt, sich eine Flasche ertüftelt, die man entgegen vertrauter Gewohnheit von unten öffnet Für die pfiffige Idee, die vor allem Veranstaltungen für junge Leute aufpeppen soll hat der findige Wirt inzwischen ein Patent.
"Wer sich ein bisschen besser verkaufen will als die Konkurrenz, muss bereit sein für Neues", erklärt Peter Müller seine Beweggründe. Einfach nur ein gutes Bier in Flaschen abzufüllen, reiche heute fast nicht mehr. Qualitätsmäßig gebe es kaum einen Unterschied Locken ließe sich die Kundschaft aber durchaus von einer fetzigen Optik. Diese Erfahrung hat er bereits vor drei Jahren auf dem Haben-
Konto verbuchen können, als er mit seinem "Trettacher Gebirgswasser" auf den Markt ging. Tafel-, Mineral- und Heilwasser gebe es derweil so viele, dass für den Verbraucher ein wesentlicher Unterschied kaum mehr zu erkennen sei.
Auf den Fun-Bereich und die Jugend setzt Müller nun mit seinen, noch namenlosen "Hals-über-Kopf'-Flaschen. In-" Snowboard- Veranstaltungen, Winterfest, "Dance on Snow", aber auch die sportlichen Großereignisse wie Vierschanzentournee oder Weltcup und natürlich in Discos oder im Fasching sieht er das passende Umwelt für seine Idee ,Auf den ersten Blick sieht die Flasche völlig normal aus, doch wer sie dann auch auf üblichem Weg an den Hals geht, guckt leider recht
dumm", erläutert Müller schmunzelnd. Nur vom Boden aus, in dem ein versteckter Schraubverschluß sich befindet, sei das pfiffige Ding zu leeren.
Derzeit steckt der Mächlar aus dem Trettachtal, dem die besten Ideen nach eigenen Angaben auf seinen Bike- oder Klettertouren in der Bergwelt kommen, in Verhandlungen mit einem Verpackungshersteller. Der soll seiner Flasche, die derzeit noch als Prototyp besteht, den letzten Schliff geben. Und für die Abfüllung hat er in seinem Freund Hans-Hermann Höß von der Sonthofener Hirschbrauerei schon einen experimentierfreudigen Partner. Jetzt überlegen die beiden nur noch welch wundersames Elixier in die verblüffenden Flaschen kommt.


Im Allgäu scheint der Wasser-Vermarktungskampf ausgebrochen zu sein:
Die Sonthofer Hirschbrauerei füllt jetzt Quellwasser aus dem Trettachtal exclusiv als Tafelwasser ab.
 

Doch der Schein trügt. Brauerei-Geschäftsführer Hans-Herman Höß erklärt: ,Wir wollen keine Konkurrenz zur geplanten Mineralwasser-Abfüllung in Oberstdorf sein. Wir bieten das Tafelwasser in Oberstdorf als Ergänzung an, um bei den Gastronomen besser Fuß zu fassen." In eigens angefertigten, royalblauen „Gastroflaschen" mit einem Inhalt von 0,33 Litern wird das neue Produkt exklusiv im Oberallgäu den Gastronomen angeboten. Entstanden ist die Idee beim Hotelier und Eigentümer der Quelle, Peter Müller, vom Bike-Hotel Gruben, schon vor einigen Jahren: „Die hoteleigene Quelle ist bei unseren Gästen seit Jahren als bestes Wasser begehrt." Wassergüte-Kontrollen hätten seit Jahrzehnten die optimale Tafelwasser-Qualität der Quelle bescheinigt, weshalb Müller die Kriterien für eine Vermarktung abklopfte. „Mit der Hirschbrauerei haben wir als südlichste und nächstgelegene größere Brauerei den idealen Partner gefunden".
In der einjährigen „Aufbauphase" wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt die rechtlichen Grundlagen für eine Abfüllung geschaffen. Der Augsburger Firmenberater Hermann Scheufele übernahm als Wasser-Fachmann die Behörden- beratung für die Hirschbrauerei und machte keinen Hehl daraus, dass in Oberstdorf mit sinnvoller Planung schon lange Heilwasser gezapft werden könnte Scheufele beurteilt das äußerst natrium- und kochsalzarme Tafelwasser als „ursprünglich rein", da das Quellgebiet im Landschaftsschutzgebiet liegt und weder durch eine landwirtschaftliche Nutzung noch eine geschlossene Siedlung verunreinigt werden kann.
Diplom-Geologin Bettina Fischer spricht von einem „interessanten Ort", an dem die Quelle entspringt: „An der tektonischen Grenze zwischen Flysch und Kalkalpin, sozusagen zwischen Ur-Europa und Ur-Afrika, am Fuß einer pleistozänen Terrasse. Das Wasser legt vom Niederschlag bis zur Quelle den langen Weg durch die zahllosen Klüfte des Hauptdolomits zurück und reichert sich dabei mit den wertvollen Mineralien an. Aus der (noch) südlichsten Abfüllstelle Deutschlands werden alle zwei Wochen 4000 Liter im Puffertank zur Abfüllung nach Sonthofen transportiert. Und dies ökologisch sinnvoll, im Rahmen der turnusmäßigen Getränkelieferung zum Hotel.


Gebirgswasser als Renner
 

"Bike-Hotel": Erfrischendes aus der eigenen Quelle (Gastgewerbe - 7.März 1998)

In eleganten kobaltblauen Flaschen präsentiert sich das aus einer klaren Gebirgsquelle im Oberstdorfer Ortsteil Gruben geförderte natriumarme Tafelwasser als neue gastronomische Spezialität. Der erfrischende und mit ein wenig Kohlensäure versetzte Durstlöscher stammt aus großen Tiefen im Dolomitgestein am Fuße von Hahnenköpfle und Höfats, ist ungewöhnlich rein und frei von Schadstoffen, schwach sulfatisch mineralisiert und daher besonders wohl schmeckend. Die Quelle befindet sich auf eigenem Grund der Familie Peter Müller, die auch das "Bike Hotel" in Gruben führt, und wird bereits seit Generationen zur Trinkwasserversorgung genutzt.
Im Rahmen steigender Nachfrage nach alkoholfreien und gesunden Erfrischungsgetränken wurde sie unter Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften zur Tafelwasser-Gewinnung neu erschlossen und gefasst. Wie Hotelier Müller aus eigener sportlicher Erfahrung weiß, eignet sich das Oberstdorfer "Trettacher Gebirgswasser" neben seinem Genuss als Tafelgetränk auch ideal zur gesunden Flüssigkeitszufuhr bei Wanderungen, Berg-, Rad- und Mountainbike-Touren. Bei jeder regelmäßigen Lieferung ihrer Brauerei-Produkte und alkoholfreien Getränke, darunter auch das neue Tafelwasser in das Oberstdorfer Trettachtal, wird gleichzeitig auf dem Rückweg ein mit 4.000 Litern des "Trettacher Gebirgswassers" befüllter Container zum Abzug auf Flaschen in der firmeneigenen Abfüllanlage mitgenommen. Dadurch werden Kosten eingespart und umweltbelastende zusätzliche Transportfahrten vermieden, wie Ouellenbesitzer Peter Müller und Joseph Höss, der Chef des Abfüllbetriebes, übereinstimmend betonten. apü


Quelle auf dem eigenen Grundstück inspiriert Oberstdorfer Gastronom läßt Ideen sprudeln
 

Traum vom Einstieg in Getränkebranche / Gemeinde und Löwenbräu als Konkurrenz
BAYERN Süddeutsche Zeitung 31. Mai/1. Juni 1997

Von Stefan Lieser
Oberstdorf - Peter Müller, Gastronom und Hotelier im Trettachtal, hat einen Sinn für Marktlücken: Der 34jährige Oberstdorfer hatte schon mit seiner Idee vom " l. Bike-Hotel im Allgäu" für Aufsehen gesorgt. Jetzt ist Müller auf dem Sprung, in die Getränkebranche einzusteigen: Zum einen sprudelt auf seinem Grund eine Quelle, und zum anderen wurde die Gewässerqualität der Trettach, Stillach und Breitach, die aus den Bergen rund um Oberstdorf kommen, "schon immer gelobt".
"Eigentlich ist es erstaunlich, dass noch keiner auf diese Idee gekommen ist", sagt Müller. Für ihn jedenfalls lag es nahe, das gute Nass einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch, um allen Sei-
ten gerecht zu werden, er war - wenn es sich aus seinem Mund vielleicht auch so anhören mag - vor einem Vierteljahr nicht der einzige, der den wahren Wert des heimischen Wassers erkannte. Auch
die Marktgemeinde plant ein "Oberstdorfer Wasser", und Müller schien zunächst ins Hintertreffen zu geraten.
Doch die Verwaltungsmühlen mahlen langsam. Zwar ließ sich Bürgermeister Eduard Geyer von einem Werbefachmann gleich ein Etikett für das geplante Produkt entwerfen, zwar will die Münchner Löwenbräu AG im Oberallgäu eine neue Abfüllanlage bauen, doch der Vermarktungs-Fahrplan geriet ins Stocken, als der Gemeinderat die Errichtung des Großprojektes im Landschaftsschutz-
gebiet untersagte. Durch eine Änderung des Flachennutzungsplanes konnte immerhin ein Alternativstandort für das Löwenbräu-Projekt gefunden werden.
Doch eine Reihe von logistischen Problemen sind nach wie vor ungelöst - man denke nur an die voraussichtlich horrenden Kosten für den dann vorgeschriebenen Leitungsbau von den Gemeindequel-
len am Christlessee.
Da witterte Müller erneut seine Chance, doch noch ins Wassergeschäft einsteigen zu können. Er nahm das Wettrennen um das erste Oberstdorfer Wasser auf. Beim Bier besprach er mit einem befreundeten Brauer in der nahegelegenen Kreisstadt Sonthofen das Projekt "Trettachtaler Bergquellwasser". Der zeigte sich sofort von der Idee angetan, seine Abfüllanlage auch für die Vermarktung des heimischen Quellwassers zu nutzen. "Was für ihn spricht, ist zudem der Gedanke
der Ökologie", sagt Müller, denn: "Wenn der mir das Bier ohnehin zum Hotel bringt, dann nimmt er eben auf dem Rückweg das in den angehängten Tankwagen gepumpte Wasser mit." Flugs ließ daraufhin der Brauer die entnommenen Wasserproben in einem Fachlabor nach allen Regeln der Wissenschaft untersuchen. Wie sich auf der Halbliterflasche nachlesen lässt, handelt es sich in diesem Fall um ein leicht mineralisches, also sogar im Trend liegendes, stilles Wasser. "Die Werte sind so gut, daß ich es Bergquellwasser nennen kann", erklärt Müller. Ob das Wasser sogar die Bedingungen für die Qualitätsstufe "Heilwasser" erfüllt, wird derzeit geprüft.
Vorläufig hat der Hotelier genug damit zu tun, den Vertrieb zu organisieren. Er muss die wichtigsten Absatzmärkte besetzen, bevor es andere tun. Oberstdorfs größte Bergbahnen, die Nebelhorn- und
die Fellhombahn, haben ihr Interesse bekundet. Befreundete Kneipiers und Gastronomen rissen Müller die ersten abgefüllten Probeflaschen förmlich aus der Hand. Müllers Einstieg in die Getränke-
branche scheint damit so gut wie gelungen - Wenn jetzt nicht in letzter Minute ein kleiner "Oberstdorfer Wasserkrieg" ausbricht: Löwenbräu ist nach wie vor an dem Allgäuer Projekt interessiert, und der Oberstdorfer Bürgermeister will vorsorglich alle nur denkbaren Namenskombinationen patentrechtlich schützen lassen - das "Trettachtaler Mineralwasser" hat er zum Beispiel schon registrieren lassen. Der sich anbahnende Streit um den rechten Namen könnte allerdings enden wie das Märchen vom Hasen und vom Igel. Vielleicht wäre Hotelier
Müller nämlich derjenige, der sagt: "Ich bin schon da."

   

 

 

 

 

 

Beim Genuss dieses Gebirgs-
wassers laben Sie sich am
Busen der Natur, denn es ent-
springt dort, wo die Welt noch
in Ordnung ist.

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